B-Ware Notebooks: Wo liegen die Unterschiede?


27. Januar 2014 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Ratgeber



Auch wenn es vielleicht für den einen oder anderen so klingen mag, hinter der sogenannten B-Ware steckt nicht immer automatisch ein schlechtes Produkt. Gerade im Bereich der Elektronik- und Computerartikel handelt es sich dabei meist nur um sogenannte Rückläufer, also einfach Produkte, die zurückgegeben werden. Insbesondere im Internet fällt daher viel B-Ware an, denn hier besteht ein zweiwöchiges Widerrufsrecht, welches viele Kunden wahrnehmen.

B-Ware als Nischenprodukt

Aktuell sind B-Waren zwar noch eine Nische, doch der Kauf in den meist speziell dafür angelegten Kategorien kann sich lohnen. Bis zu 50 Prozent Rabatt winken hier im Idealfall und ermöglichen beim Einkauf im Netz so manches Schnäppchen. Besonders beliebt sind dabei insbesondere Elektronikartikel wie Smartphones oder auch Computerartikel. Der Grund dafür ist darin zu finden, dass die Entwicklung hier so rasant vonstattengeht, dass ohnehin ständig neue, bessere Versionen auf den Markt kommen – die zurückgegebenen alten Geräte kommen so also besser an den Mann.

Zu beachten ist jedoch, dass stets genau auf die Beschreibung des entsprechenden Gegenstandes geachtet werden sollte, denn sowohl praktisch neue und ungenutzte Rückläufer als auch Geräte mit Gebrauchsspuren (zum Beispiel Vorführgeräte) gehören in die Kategorie B-Ware. Im Zweifelsfall wird ansonsten einfach noch einmal beim entsprechenden Anbieter nachgefragt. Es ist ratsam, das gewünschte Produkt dennoch zuvor nach Preisen hin zu vergleichen. Selten, aber eben doch ab und an kommt es vor, dass andere Anbieter ein neuwertiges Produkt zu einem günstigeren Preis anbieten als die B-Ware. Zu finden sind B-Waren in den unterschiedlichsten Shops, insbesondere im Onlinebereich kann beispielsweise MeinPakets umfangreiches B-Ware-Sortiment überzeugen – der Anbieter hat die unterschiedlichsten Produkte im Angebot und ist darüber hinaus als Internetmarktplatz des Lieferdienstes DHL auch entsprechend seriös.

Besonderes in Bezug auf Notebooks

Da LCD-Bildschirme bei zu grober Behandlung anfällig für Pixelfehler sind, sollte ein solches Gerät vor dem Kauf darauf überprüft werden. Gerade in der Bildschirmmitte sind die kleinen Fehler störend und im Nachhinein sehr ärgerlich, am Rand kann man sie möglicherweise bei einem guten Preis noch verschmerzen. Ein weiteres Problem stellen auch die Display-Scharniere dar, denn diese sind bei B-Ware gelegentlich locker, was bei regelmäßigem Gebrauch sehr anstrengend und nervig sein kann. Ist das Gerät erst einmal gekauft, so bieten sich außerdem einige Programme an, um festzustellen, ob auch wirklich die Leistung geboten wird, die der Verkäufer versprach. Das Diagnose-Programm Sandra Lite analysiert das Notebook beispielsweise und gibt Auskunft über Prozessor, Festplatte, Arbeitsspeicher oder Grafikprozessor. Zudem verfügen gebrauchte Modelle auch nicht immer über die optimalen Schutzmaßnahmen, die bei Standardrechnern meist vorinstalliert sind. Anti-Viren-Programme und ähnliches sollten daher zügig installiert werden.

Zustand der Hardware und des Zubehörs

Ein wichtiger Punkt bei Notebooks ist darüber hinaus der Akku, denn gerade bei gebrauchten Geräten ist nicht immer sicher, in welchem Zustand sich dieser befindet. Vor dem Kauf sollte daher in jedem Fall nachgefragt werden, denn nach zwei oder drei Jahren im Einsatz leidet dieser meist deutlich und büßt einiges an Leistung ein. Zudem gilt auch zu bedenken, dass längst nicht jeder Akku austauschbar ist. Bei aller Freude über einen besonders günstigen Preis sollte außerdem das Zubehör nicht vergessen werden. Oftmals liegt dieses bei gebrauchten Waren nicht mehr bei, was besonders ärgerlich ist, wenn es erst beim Einrichten und Installieren auffällt. Auch hier sollte man bei Unsicherheiten besser nachfragen, ob das Zubehör komplett ist – was dazu gehört und was nicht, findet sich in der Gerätebeschreibung (die leider auch nicht immer vorhanden ist). Wird Ware aus dem Ausland gekauft, so gilt außerdem zu bedenken, dass diese eine andere Tastaturbelegung besitzen könnte. Ein amerikanisches Notebook besitzt darüber hinaus nicht nur eine andere Tastatur, sondern auch ein für Deutschland ungeeignetes Netzteil.