Der Gaming-PC – gut ausgerüstet für die Neuerscheinungen 2015


7. Januar 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Das Macbook Air bekommt Konkurrenz (Quelle: Bigstock-ID-33421529-by-Creativa)

Wie jedes Jahr werden auch 2015 wieder viele neue Computerspiele auf den Markt kommen. Dabei ist bereits jetzt ein deutlicher Trend absehbar: Die Spiele, die dieses Jahr erscheinen, stellen nochmals deutlich höhere Anforderungen an die Hardware als die Programme aus dem Vorjahr. Wer sich gerne mit Computerspielen die Zeit vertreibt, sollte daher dringend über die Anschaffung eines Gaming-PCs nachdenken. Wenn Sie diesen bereits besitzen, ist es auch möglich, durch neue Komponenten dessen Leistungsfähigkeit zu steigern.

Die Besonderheiten des Gaming PCs

Personen, die nur gelegentlich am Computer spielen, werden sich vielleicht fragen, was denn überhaupt ein Gaming-PC ist. Denn schließlich ist es auch an einem gewöhnlichen Computer möglich, viele verschiedene Spiele zu spielen. Der Gaming-PC ist jedoch speziell auf diese Aufgabe ausgerichtet und in seiner Zusammensetzung und Konfiguration für Computerspiele optimiert. Daher bietet er ein deutlich besseres Spiele-Vergnügen als ein gewöhnlicher PC. Eine der wichtigsten Eigenschaften für einen guten Gaming-PC ist eine leistungsstarke Grafikkarte. Viele Computerspiele verwenden sehr detaillierte Grafiken, die sich ständig verändern. Für die Umsetzung muss die Grafikkarte deutlich intensivere Rechenprozesse bewältigen als bei den gewöhnlichen Anwendungen. Damit die Spiele flüssig und ohne Ruckeln laufen, benötigt der Gaming-PC daher eine sehr gute Grafikkarte, die speziell für Gamer optimiert ist. Neben der Grafikkarte ist auch ein guter Prozessor für einen verzögerungsfreien Ablauf der Spiele erforderlich. In diesem Bereich gibt es zwar keine speziellen Gaming-Prozessoren, dennoch ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass dieses Bauteil über eine hohe Taktfrequenz verfügt und auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Ein weiteres Bauelement, das die Freude beim Spielen häufig bremst, ist die Festplatte. Daher ist es nützlich, hier einen SSD-Festplatte zu verwenden, der sich durch sehr geringe Zugriffszeiten auszeichnet. Um die Ausgaben für dieses relativ teure Speichermedium zu reduzieren, ist es möglich, einen relativ kleinen SSD-Speicher für die Installation des Betriebssystems und der Spiele zu verwenden und Dateien, welche in großer Menge vorkommen können, wie zum Beispiel Bilder und Videos auf einer gewöhnlichen Festplatte zu speichern.

Weitere, wichtige Parts für einen Spiele-Rechner

Obwohl mit der Grafikkarte, dem Prozessor und der Festplatte bereits die wichtigsten Elemente für den Gaming-PC vorhanden sind, ist es selbstverständlich praktisch, auch alle anderen Bauteile an diese Komponenten anzupassen. Beispielsweise sollten folgende Komponenten die notwendige Leistungsfähigkeit und die entsprechenden Anschlussmöglichkeiten haben:

  • das Mainboard,
  • der Arbeitsspeicher
  •  das Netzteil

Ein weiterer wichtiger Punkt für den Gaming-PC ist die Kühlung. Da gerade der Prozessor und die Grafikkarte sehr viel Wärme erzeugen, kann es hier leicht zu einer Überhitzung kommen. Außerdem kommt hinzu, dass diese Bauteile

insbesondere bei leidenschaftlichen Spielern oftmals über mehrere Stunden hinweg ohne Unterbrechung voll ausgelastet sind. Um Hitzeschäden zu vermeiden, ist ein leistungsstarker Lüfter erforderlich. Darüber hinaus ist es auch sinnvoll, die Peripherie-Geräte so zu wählen, dass sie zu einer großen Spielfreude führen. Es gibt beispielsweise spezielle Mäuse und Tastaturen, die sich durch zahlreiche zusätzliche Bedienelemente auszeichnen, die für eine einfache Steuerung der Spiele sorgen. Außerdem sind dabei auch häufig programmierbare Tasten vorhanden, die spezielle Befehle besonders schnell umsetzen.

Wann ist die Anschaffung eines PCs für das Gaming sinnvoll?

Nach der Vorstellung der technischen Eigenschaften des Gaming-PCs wird deutlich, dass dessen Ausstattung in vielen Bereichen deutlich besser ist als bei einem gewöhnlichen Computer. Aus diesem Grund ist die Anschaffung etwas kostenintensiver, weshalb es angemessen ist, zu überlegen, in welchen Fällen sie notwendig ist. Selbstverständlich ist diese Investition nur für Menschen lohnenswert, die gerne und ausgiebig am PC spielen. Außerdem benötigen Sie nur dann einen entsprechend ausgestatteten PC, wenn Sie einen hohen Wert auf eine optimale Performance beim Spiel legen. Wenn Ihnen kurze Verzögerungen in der grafischen Darstellung nichts ausmachen, können Sie auch weiterhin mit Ihrem bisherigen PC spielen. Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entscheidung über die Anschaffung eines Gaming-PCs ist das Erscheinungsdatum Ihrer Computerspiele. Ältere Spiele sind auf die Ressourcen der Computer zu ihrem Erscheinungszeitpunkt ausgerichtet. Da die PCs vor einigen Jahren noch deutlich weniger Leistung brachten, reicht für ältere Spiele daher in der Regel ein gewöhnlicher Computer aus. Wenn Sie jedoch die Neuerscheinungen aus 2015 nutzen wollen, ist es wichtig, einen leistungsstarken Gaming-PC dafür zu verwenden.

Die Möglichkeiten für den Kauf eines Gaming-PCs

Wenn Sie einen speziellen Computer für das Spielen erwerben möchten, stehen Ihnen mehrere verschiedene Möglichkeiten offen. Zum einen können Sie einen fertigen PC zu erwerben. Fast alle Computer-Verkäufer bieten dementsprechende Angebote an. Hochwertige Rechner wie die Gaming PCs sind bereits komplett installiert und konfiguriert. Sie müssen sie lediglich anschließen, um mit dem zocken zu beginnen. Eine andere Alternative stellt es dar, die verschiedenen Bauteile für den Gaming-PC einzeln zu erwerben und diese dann selbst zusammenzusetzen. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die einzelnen Komponenten in der Summe fast immer etwas günstiger sind, als ein komplett installierter PC. Daher ergibt sich hieraus die Möglichkeit, etwas Geld zu sparen. Auf der anderen Seite ist es notwendig, die Einzelteile selbst zusammenzufügen. Dies nimmt zum einen einige Zeit in Anspruch. Dies sollten Sie bei Ihren Planungen stets berücksichtigen. Zum anderen sind dafür auch einige grundlegende PC-Kenntnisse notwendig. Wenn Sie sich in diesem Bereich nicht gut auskennen, kann diese Aufgabe erhebliche Schwierigkeiten mit sich bringen. Sollten Sie die Hilfe eines Fachmanns benötigen, steigen die Kosten so stark an, dass sich der Kauf der einzelnen Komponenten in der Regel nicht mehr lohnt.

Der PC-Konfigurator

Wenn Sie sich dazu entschließen, den Gaming-PC selbst zusammenzustellen, ist bereits bei der Auswahl der Bauteile viel Vorsicht geboten. Dies liegt daran, dass in diesem Bereich keine uneingeschränkte Kompatibilität vorherrscht. Wenn Sie beispielsweise Komponenten wie das Mainboard, den Prozessor und den Arbeitsspeicher ohne die notwendigen Vorüberlegungen kaufen, ist es sehr wahrscheinlich, dass später beim Zusammenbau Probleme entstehen. Aus diesem Grund gibt es auch einige Händler, die einen speziellen PC-Konfigurator anbieten. Dieses Werkzeug überprüft bei der Auswahl, ob alle Teile zueinanderpassen. So stellen Sie sicher, dass Sie nur kompatible Bauteile erwerben. Damit vermeiden Sie Probleme bei der Installation er Einzelteile. In vielen Fällen bieten diese Anbieter auch einen günstigen Service für den Zusammenbau an. Damit stellen Sie sicher, dass Ihr neuer Gaming-PC perfekt funktioniert und dennoch Ihren individuellen Ansprüchen genügt.