Die Produktpalette von SAP


5. Dezember 2013 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein



SAP ist ein Aktienunternehmen und wurde 1972 in Walldorf gegründet. Zu den Gründern gehören Claus Wellenreuther, Dietmar Hopp, Hans-Werner Hector, Klaus Tschira und Hasso Plattner. Sie alle haben zuvor bei IBM gearbeitet. Bis heute gehört dieses Unternehmen zu den weltführenden Softwareherstellern. SAP beschäftigt mehr als 65.000 Mitarbeiter. Zunächst wurden kleinere Branchenlösungen für mittelständische Unternehmen produziert. Später folgten dann Programme für das Auftrags- und Personalwesen. Bald darauf entwickelte SAP auch Software, die in der Lage ist, Dateneingaben in Echtzeit zu verarbeiten. Ein großer Vorteil besteht darin, dass man die Materialbedarfsplanung, die Auftragsannahme und die Fakturierung in einem geschlossenen System durchführen kann.

SAP – Der unbestrittene Weltmarktführer

1982 tauchte erstmals die Bezeichnung SAP R/2 auf, hinter der sich ein Echtzeitprogramm mit mehreren Modulen verbarg. Zehn Jahre später erschien SAP R/3 auf dem deutschen Markt und fand reißenden Absatz. Beides sind SAP-Lösungen für den Mittelstand. Auch diese Anwendung ist in viele einzelne Module aufgesplittet. Dies wären unter anderem:

  • FI: Finanzwesen
  • CO: Controlling
  • MM: Materialwirtschaft
  • HCM: Human Capital Management

Darüber hinaus gibt es noch anwendungsübergreifende Module und spezielle Branchenlösungen.

Wie ist das Programm aufgebaut?

Nachdem man sich mit dem zugewiesenen Nutzernamen und einem gewählten Passwort erfolgreich angemeldet hat, gelangt man ins Hauptmenü von SAP. Die Produkte R/2, R/3 und ERP ähneln sich vom Aufbau her. Auf der linken Seite befindet sich das Menü in Form eines Stammbaums. Dort wählt man zunächst ein Hauptmodul aus – beispielsweise Finanzwesen. Nach einem Klick erscheinen die unteren Ebenen. Es gibt die verschiedensten Unterkategorien wie Fakturierung, Hauptbuchhaltung, Finanzbuchhaltung, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, Gemeinkostenrechnung und Produktkostenrechnung. Durch Anklicken eines dieser Unterkategorien erscheint eine weitere Kategorie, die man auswählen muss. Schließlich öffnet sich die entsprechende Eingabemaske, in die man die Daten einpflegen kann. 

Für welche Unternehmen eignen sich die SAP-Anwendungen? 

Das Portfolio von SAP fängt bei normalen Branchenlösungen für mittelständische Unternehmen an und endet mit komplexen Wirtschaftssystemen wie SAP ERP. Letzteres ist in der Anschaffung relativ teuer und ist somit eher für Großkonzerne gedacht. Dabei wird auf ein speziell entwickeltes Lizenzierungssystem zurückgegriffen. Firmeneigene Server von SAP schalten die Anwendungen automatisch frei. Die Produkte sind nicht als CD-ROM im normalen Fachhandel erhältlich, sondern müssen direkt im Internet gekauft werden.