Die Serverleistung spielt eine verblüffend große Rolle: Ein eigener Server für den erfolgreichen Onlineshop sind wie die Stahlträger eines Wolkenkratzers


21. Mai 2014 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Einen eigenen Server zu haben kann von Vorteil sein ( Bildquelle: Servershop24)

 Handlungsstränge im E-Commerce Business verlaufen lange nicht mehr ganz separat. Wenn man heute die Erfolgsgeschichte eines großen Onlineshops prämiert, vergessen Außenstehende im Trubel und Glamour des Internet-Blitzlichtgewitters oftmals die Mühsal, die es bedurfte, um sich in der Ruhmeshalle neben anderen großen Internetgiganten zu sehen. Momentaufnahmen täuschen über die Erschwernisse und Widrigkeiten, die ein Onlineshop zumeist hat, hinweg – viele Nachahmer finden ihr jähes Ende und sehen folgenschwere Engpässe erst zu spät.

Die ganz großen Onlineshops verkaufen ganz einfach Schuhe, Uhren & Schmuck: „Das kann ich auch!“, denken sich viele…

Der Schein der Großen im E-Business trügt allzu oft und vermittelt ein unbeschwertes Wonnegefühl. Hierauf brechen viele Newcomer mit Ihren Onlineshops in ein, für sie, unbekanntes Terrain auf: wenn es heißt, neben qualitativen Produkten und Tiefstpreisen unterhalb ihrer vermeintlichen UVPs, auch die technische Kehrseite der Medaille zu betrachten – nämlich die Bereitstellung der Daten und die Informationsübermittlung.

Zuweilen scheint es Onlineshopbetreiber zu geben, die der Technik zur Informationsübertragung den nötigen Stellenwert zuschreiben – indem ein eigener, zumeist gebrauchter Server erworben wird. Dennoch zeichnet sich ein Verhaltensmuster überwiegend vieler klein- und mittelständiger Online-Unternehmen ab: Informationstechnik und die Vermarktung bzw. der Vertrieb werden gesondert betrachtet. In der Praxis sieht es so aus, dass sich kleine und mittelständige Onlineshops einen Platz an der Sonne, neben Internetriesen ihrer Branche, zu ergattern erhoffen. Ein Großteil der Investitionen geht hierbei auf die Optimierung des Onlineshops, durch Marketingmaßnahmen und Webprogrammierungen, bei Agenturen.

Ohne einen leistungsfähigen Server geben diese Art der Unterfangen nur kurzweilige Erfolge her, bis ein Einsturz der Sichtbarkeit und Präsenz im Netz die Erträge tilgen und Kosten somit steigen. Jede Marketingmaßnahme führt zu einem gewissen anhaltenden Hoch. Im Idealfall steigen Seitenbesuche. Hierbei steigt die Sichtbarkeit und damit auch die Gewichtung der Ladezeit für den Besucher der Internetseite. Suchmaschinen beurteilen hierbei die Ladezeit als eines der wichtigsten Kriterien für die Seitenerfahrung des Besuchers.

Übersteigt die Seitenladezeit mit Beginn der Clientanfrage und der anschließenden Seitenantwort die Referenzladezeit der Konkurrenz, so steigen Kosten auch für die Verteidigung der ersten Plätze in den Suchergebnissen. Oft sind dies Folgen der Fehlinvestition bzw. der nicht ausreichenden Planung des Budgets. Sebastian Poll, Geschäftsführer der Firma Tradeo GmbH und Inhaber von Servershop24, hat viele Onlineshops noch nach dem Kauf eines gebrauchten Servers weiter beraten und stellt fest, dass „die Kosten für Suchmaschinenoptimierungen oft um mehr als einen Drittel gesunken sind, nachdem ein gebrauchter Server erworben wurde“.

Das Schlaglicht sollte auf die Seitenperformance geworfen werden, denn sehr kurze Latenzzeiten können für Suchmaschinen ein USP darstellen

Gebrauchte Server haben trotz langjährigem Gebrauch noch immer dieselbe Leistung; Bedenken um etwaige Leistungsschwächen sind völlig unbegründet. Die Erschwinglichkeit gebrauchter Server, im Gegensatz zu Neuen, spreche immer mehr klein- und mittelständige Onlineshops an, so Poll. Der Ruf eile diesen gebrauchten Servern voraus, denn in den letzten Jahren seien die Daumenschrauben für eine exzellente Seitenerfahrung und -perfomance bei Google angezogen worden. Google legt seine Gewichtung für die Kriterien offen und bietet allen Onlineshops – ob klein oder groß – so die Möglichkeit, mit einer Seitenoptimierung ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten. 

Bequem im Internet einkaufen: Das ist längst für alle Lebensbereiche Gegenwart!

Auch schon der physisch existierende Einzelhandel verlagert sich in die digitale Welt des Web 2.0 und ermöglicht es Nutzern, bequem all ihre Einkäufe von zuhause aus zu tätigen. Da man einen Großteil der weit verstreuten Nutzer versucht abzufangen, bietet man immer häufiger gestochen scharfe Bilder und audiovisuelle Medien, welche das Produkt bis ins kleinste Detail darstellen und so bewerben. Für viele Artikel des Einzelhandels aber auch für anderer Produkte, bedarf es nicht mehr der haptischen Wahrnehmung im Einzelhandel – zumal der Rückversand oft kostenlos ist, falls das gewünschte Produkt nicht den Erwartungen entspricht.

Durch die Verlagerung eines Großteils des Einzelhandels ins Internet, entstehen simultan Unmengen an Datenabfragen von den gemeinsam mit anderen Onlinebetreibern genutzen Serverparks, wodurch unzählige Produktinformationen möglichst schnell wiedergegeben werden müssen:
Beim Webhosting kommt es demnach oft zu Serverauslastungen. Die Server, die hier den Webspeicher anbieten, genügen oft nicht mehr den Ansprüchen der Suchmaschinenkriterien. In einigen Fällen kommt es sogar zu Ausfällen. Drosselungen und Abstriche in der Aufmachung des Onlineshops sind oft die Folge. Wenn man diese Ausfälle vermeiden möchte, führt kein Weg daran vorbei, einen eigenen Server zu benutzen. Bei einem eigenen Server greift man als Einziger auf den Datenspeicher zu und muss diesen monatlich nicht mit anderen Onlineshopbetreibern teilen.

Investitionen sollten sich langfristig rentieren und keine weiteren Kosten verursachen

Die Investition in den technischen Ausbau des Onlineshops sollte frühzeitig unternommen werden. Ein Onlineshopbetreiber kann hier großen Unkosten zuvorkommen, wenn das Grundgerüst und Fundament – die Latenzzeit, die erheblichen Bedeutungszuwachs in Suchmaschinen bekommen hat – eines Onlineshops stimmt.

Suchmaschinen zeigen immer häufiger den Kurs an:
Die Seiten mit dem prognostiziert größtmöglichen Nutzen und der besten Seitenerfahrung sind die, die sich Suchmaschinen am geeignetsten für eine Suchanfrage vorstellen. Hierbei werden seit längerem – vonseiten der Suchmaschinen – der Seitenerfahrung immer größere Gewichtungen bei der Bewertung des Ranking in den Suchergebnislisten beigemessen. Investitionen im E-Commerce lohnen sich also, wenn man die richtige Reihenfolge befolgt. Das Fundament sollte zuerst gestärkt werden in Form einer Investition in die Seiteninfrastruktur, um den Bedingungen der Suchmaschinen zu entsprechen, über die man flächendeckend werben möchte. Schließlich ist es jedem selbst überlassen, wie verfahren wird – Werbemaßnahmen in Form von Suchmaschinenwerbung etc..