Ein Speichermedium ist wichtig


4. Dezember 2012 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Ratgeber



Wer sich einen neuen Computer zulegt, braucht natürlich auch ein Speichermedium. Beim Thema Festplatten ist jedoch einiges zu beachten, bevor man einfach loskauft.

Zunächst gibt es externe und interne Speichermedien.

Externe Festplatten bestehen meistens aus einer gewöhnlichen Festplatte, wie man Sie heut zu Tage kennt, und einem Gehäuse, das das Speichermedium umschließt. Angeschlossen werden externe Festplatten über ein Stromkabel und ein USB-Kabel. Das USB-Kabel kommt in einen freien USB-Port (USB-Steckplatz), welcher am Notebook oder Computer verbaut ist. Das Stromkabel kommt wie gewöhnlich in eine freie Steckdose. Am besten man sucht sich hierfür eine Steckdose aus, die sich in der Nähe des Computers oder Notebooks befindet, da die Kabel nicht allzu lang sind. Seit ein paar Jahren gibt es auch sogenannte „Portable“ Festplatten. Sie sind zwar etwas teurer im Verhältnis zu dem gewöhnlichen externen Platten, haben jedoch den Vorteil, dass sie kleiner sind. Das heißt also, dass Sie leichter sind und besser transportiert werden können. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie nur noch einen USB-Anschluss und keine externe Stromversorgung mehr benötigen.

Nun gibt es aber noch die internen Speichermedien. Sie sind im Gegensatz zu den externen Festplatten frei, haben also kein Gehäuse. Ein weiteres Merkmal ist, dass sie meist im Computer oder Notebook verbaut sind und somit nicht so einfach herauszunehmen oder mitzunehmen sind, wie externe Platten. Interne Platten werden beim Computerbau auf jeden Fall benötigt, da das Betriebssystem darauf installiert werden muss, damit der Computer benutzt werden kann.

Bevor man sich also einen Computer zusammenstellt, sollte man sich überlegen, was man denn mit dem PC alles tun möchte. Braucht man ihn nur zum surfen oder zum arbeiten, dann benötigt man keine allzu große Festplatte. 500 GB Speicherkapazität für eine interne Festplatte sollten somit ausreichen und sind heute meist Standard in allen fertigen Computermodellen. Möchte man Filme, Musik und Bilder abspeichern, dann sollte man sich größere Kapazitäten aussuchen, wobei dann zu einer externen zusätzlichen Festplatte geraten wird. Man kann auf einer externen Festplatte Filme, Musik und Bilder abspeichern und sie auch transportieren oder in den Schrank legen, wenn man sie gerade nicht braucht. Somit werden Multimedia Daten von Arbeitsdaten getrennt.

Zu den Größen der Speichermedien:

Festplatten werden heut zu Tage meist in Gigabyte (Abkürzung: GB) angegeben.
Damit man eine Vorstellung hat, wie viel denn z.B. 100 GB sind, könnte folgendes Beispiel behilflich sein:

100 Gigabyte sind 100.000 Megabyte. Ein Bild mit einer Größe von 1 Megabyte, könnte also auf einer 100 Gigabyte (100.000 Megabyte) Platte 100.000 Mal gespeichert werden.

Demnach kann man sich vorstellen, wie groß die Kapazitäten schließlich sind.

Es gibt natürlich auch sehr große Platte, deren Speicherkapazität in Terrabyte angegeben ist. 1 Terrabyte sind 1000 Gigabyte.

Zur Geschwindigkeit ist zu sagen, dass die Umdrehungen der Speichermedien angeben, wie viel Datenmengen pro Sekunde übertragen werden können. Man sollte sich also eine Platte mit mindestens 7200 Umdrehungen/Minute anschaffen, wenn man keine langen Übertragungszeiten in Anspruch nehmen möchte. Wobei die Schnelligkeit auch noch vom Arbeitsspeicher und Prozessor beeinflusst werden.

Das wären aber die grundlegenden Informationen, bevor man sich eine Festplatte zulegt.