Die 10 häufigsten Fehler bei Bloggern


21. Dezember 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Ratgeber,Wissenswertes


Fehler beim Bloggen vermeiden
Bloggen ist vielseitig: Es gibt Profiblogger, Einsteiger, Hobbyblogger und etwas dazwischen. Was macht einen guten Blog aus? Und welchen Fehler sollten Blogger vermeiden, wenn sie einen guten und rechtssicheren Blog haben wollen? Bloggern muss bewusst sein, dass ihre Fehler richtig teuer werden können. Schließlich ist das Internet kein rechtsfreier Raum.
Deshalb hier 10 Fehler, die man als Blogger vermeiden sollte.

1) Kein Thema haben

Wer einen Blog anlegt, hat in der Regel ein Thema im Kopf, über das er schreiben möchte. Das Thema sollte Varianz bieten, schließlich soll das Blog lange bestehen bleiben und genügend Lesestoff für die Blogbesucher bieten. Bevor ein Blogger aber loslegt, sollte er sich Gedanken darüber machen, wen er anspricht. Soll der Blog professionell sein oder ist der Blog für Freunde und Bekannte gedacht? Wer ist die Zielgruppe? Welche Themen soll der Blog ansprechen und was soll erreicht werden? Diese Frage ist auch für die Artikel wichtig, denn wer ausschließlich ein Fachpublikum ansprechen möchte, wird seine Texte mit Fachwissen und Fachvokabular versehen. Dieses wird aber nicht von allen verstanden.

2) Eine schlechte Blogoptik schreckt ab

Jeder, der einen Blog betreibt, macht sich zunächst Gedanken, wie der Blog aussehen soll. Das Auge liest mit. Fotos sind für einen erfolgreichen Blog sehr wichtig. Egal ob es ein privater Blog ist, ein professioneller Blog oder ein Businessblog: Der Leser achtet auf die Fotos. Deshalb ist es wichtig, dass die Fotoqualität stimmt: Dunkle und wackelige Fotos haben auf einem Blog nichts zu suchen. Neben guten Fotos sollte Blogger eine Struktur für ihr Blog haben, das heißt die Texte sollten nicht zu lange und nicht zu kurz sein. Je länger der Text ist, desto mehr Zwischenüberschriften sollte der Artikel enthalten. Auch das Design sollte stimmen: Idealerweise ist es benutzerfreundlich, barrierefrei und auch für mobile Endgeräte geeignet.

3) Fehler wirken inkompetent

Kein Blogger ist perfekt und Tippfehler passieren. Trotzdem schreckt es Leser ab, wenn in jedem Blogartikel Fehler zu finden sind. Besser ist es, einen Artikel vorzubereiten und eine Nacht liegen zu lassen. Eine gute Orthographie zeugt von Kompetenz und macht Lust weiterzulesen. Deswegen ist es wichtig, die Rechtschreibprüfung zu nutzen. Besonders achten sollte man darauf, dass Namen, Markennamen und Labels richtig geschrieben sind, schließlich will der Verfasser eines Blogs auch im Internet gefunden werden. Im Übrigen gilt das auch für Fachwissen: Bevor etwas veröffentlicht wird, sollten alle Fakten überprüft sein. Falsche Inhalte schrecken ab und verärgern.

4) Zu wenig Content

Wer nicht regelmäßig bloggt, verliert Leser. Das gilt sowohl für private Blogs als auch für Corporate Blogs. Ein Blog muss spannend sein und sollte in regelmäßigen Abständen neue Artikel veröffentlichen, sonst wenden sich die Leser enttäuscht ab oder vergessen den Blog einfach. Viele Blogger erstellen sich deshalb einen Redaktionsplan, in dem sie festlegen wie oft sie Artikel veröffentlichen. Außerdem schadet es nicht, sich einen Themenplan zu erstellen, damit auch ein Thema bereitliegt, wenn man eine Schreibblockade hat.

5) Clickbaiting vermeiden

Reichweite und Leserzahlen eines Blogs sind wichtig. Trotzdem sollte Bloggern bewusst sein, dass Clickbaiting nicht gut ankommt. Unter Clickbaiting versteht man das Ködern von Lesern mittels eines interessanten Aufhängers, beispielsweise einer tollen Überschrift oder einem tollen Foto. Es ist wichtig, dass auch der Text zur Überschrift oder der Text zum Foto interessant ist. Natürlich sollen Überschrift und Teaser, so nennt man den Einstieg des Textes, neugierig machen. Ist der dazugehörige Text aber langweilig, verlässt der Besucher den Blog schnell wieder. Vielleicht kommt er nicht wieder.

6) Sich an fremden Fotos und Gedanken bedienen

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wer einen Blog betreibt, sollte ein Impressum mit Kontaktadresse und einer gültigen Telefonnummer haben. Aber das ist nicht das einzige wichtige Kriterium. Blogger dürfen sich nicht ohne Erlaubnis an fremden Artikeln und Fotos bedienen. Sie unterliegen einem Urheberrecht. Ein Verstoß gegen das Urheberrecht kann eine Abmahnung nach sich ziehen, die sehr teuer wird. Auch Marken- und Nutzungsrechte sollten nicht verletzt werden. Wer nicht immer selbst bloggen möchte, kann Spezialisten einladen, einen Gastartikel zu schreiben.

7) SEO Artikel: Unlesbare Texte

Jeder Blog will im Internet gefunden werden. Deshalb optimieren Blogger ihre Inhalte mit SEO-Texten, bereiten diese also für Suchmaschinen auf: Hier gilt: Die Mischung macht es. Bei Blogs ist es wichtig, dass die Texte gut lesbar sind. Es nutzt nichts, wenn der Blog gefunden wird, der Leser aber nie mehr wiederkommt, weil er ausschließlich SEO-Texte enthält, die nicht flüssig lesbar sind. Der Verfasser muss auf die Lesbarkeit achten, darf aber Schlagwörter nicht unterbewerten. Bloggersoftware wie WordPress bieten gute Plug-Ins für die Metaangaben an.

8) Schlechte Technik: Offline sein

Professionelle Blogger hosten ihren Blog selbst. Ein guter Web Hoster kann Gold wert sein und bietet mehr Möglichkeiten als kostenfreie Anbieter wie Blogspot oder WordPress. Viele Web Hoster spezielle Blogpakete an, mit Platz für Datenbanken und Fotos. Wenn das eigene Blog regelmäßig „down“ ist und ausfällt, ist der Leser frustriert und schmeißt den Blog vielleicht aus seinem Feed Reader.

9) Nicht authentisch sein

Leser lieben Authentizität. Wer mit Firmen kooperiert, Werbung für Produkte oder Dienstleistungen macht, sollte seine Blogposts klar kennzeichnen mit „Sponsored Blogs“. Der Leser erwartet Ehrlichkeit. Zudem gilt auch im Internet, dass Schleichwerbung verboten ist. Authenzität ist ein sehr wichtiges Merkmal eines erfolgreichen Blogs.

10) Nicht auffindbar sein

Ein Blog muss vernetzt sein! Schließlich sollen möglichst viele Menschen den Blog lesen. Wer einen Fachblog betreibt, sollte diesen in entsprechenden bekannt machen. Für alle Blogs gilt, dass Social Media wichtig sind. Über Facebook können Leser beispielsweise immer über aktuelle Artikel informiert werden. Auch Twitter, Instagram, Snapchat und Pinterest spielen bei Blogs eine wichtige Rolle, schließlich sollen die Leser gute Artikel teilen können. Bloggern sollte daher bewusst sein, dass soziale Netzwerke die Reichweite erhöhen können.

Bildquelle:
bigstock-ID-113798588-by-Flynt