Gamen: Lieber an der Konsole oder am Computer?


21. Juni 2013 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Trends




Sicher, Videospiele – seien sie nun für den PC oder aber für die Spielkonsole konzipiert – stellen eine äußerst gefragte und gern genutzte Unterhaltungsmöglichkeit des einundzwanzigsten Jahrhunderts dar. Doch die augenscheinlich kaum ausschlaggebende Unterteilung zwischen Computer und Konsole birgt bei genauerer Betrachtung durchaus etliche Unterschiede, die die hiesige Gamergemeinschaft in zwei regelrechte Spiellager spalten zu scheinen. Welche Punkte für und gegen den Spielgenuss am PC beziehungsweise mit der Spielkonsole sprechen, verraten die folgenden Zeilen.

Multitasking

In Sachen Multitasking und Mehrfachanwendung gilt der PC nach wie vor als der klare Gewinner. Denn ein Computersystem darf dank Betriebssystem & Co. schließlich wirklich alle denkbaren Prozesse verrichten, die es in der aktuellen PC-Branche zu entdecken gibt: Angefangen vom Musikhören übers Chatten bis hin zum klassischen Surfen erlaubt ein PC schließlich weitaus mehr als eine Spielkonsole. Diese kann mittlerweile durchaus vielfältig – zum Beispiel zum Daddeln mit anderen Spielern via Internetverbindung – verwendet werden, ist jedoch immer nur für eine Funktion nutzbar. Bei einem PC sieht es da ganz anders aus: Die persönliche Lieblingsmucke hören, Spielsequenzen aufnehmen und auf Videoplattformen zur Verfügung stellen – bis hin zum Umschreiben der Spieleinträge oder Erstellung neuer Zusatzprogramme bietet ein Computer (derzeit) immer noch mehr Möglichkeiten, als es die Spielkonsole tut.

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Spielpalette und Spielfluss

Das Betriebssystem – sei es nun Windows, Chrome oder iOS – birgt sicherlich Vorteile, wie zum Beispiel die des Multitaskings. Allerdings geht mit der breiten Funktionalität auch eine teilweise größere, teilweise kleinere Inkompatibilität einher: Manche Spiele lassen sich – trotz ausreichender Hardwareeigenschaften und Systemvoraussetzungen – manchmal einfach nicht starten beziehungsweise erst gar nicht installieren. Eine Spielkonsole ist wiederum einzig und allein auf den Spielfluss optimiert: So lassen sich wirklich alle Spiele, die für die jeweilige Konsolenform ausgelegt sind, auch mit dieser nutzen – Kompatibilitätsprobleme, Updatefehler und sonstige Fehlermeldungen sucht man auf solchen Konsolen vergeblich. Hinzu kommt, dass die Spiele in der Regel weitaus flüssiger und – je nach Aktualität – auch oftmals weitaus hochauflösender als auf einem Standard-PC zu vergleichbaren Preisen dargestellt werden. Moderne Zockerplattformen haben schließlich mehr als genügend GHz und RAM an Bord, um einen gezielten und reibungslosen Spielablauf gewährleisten zu können.

Zusatzpunkte

Die eben erwähnten Aspekte beziehen sich selbstverständlich auf die aktuellen Konsolenformen. Für Ende 2013 steht jedoch schon die nächste Generation an Spielkonsolen in den Startlöchern: Die Xbox One und die PS4 beispielsweise dürften dann auch den Aspekt des Multitaskings verfolgen – clevere Betriebssysteme und TV-Optionen etwa könnten das Bild der klassischen Spielkonsole schon bald in ein Konzept der Multimediaplattform verwandeln. Hinzu kommen ganz allgemein die bereits jetzt nutzbaren Sonderfunktionen wie die Gesten- und Spielsteuerung durch Kamerasysteme (siehe Wii U) sowie die vorteilhafte Multiplayereigenschaft, welche auch das gemeinschaftliche Daddeln im gemütlichen Beisammensein erlaubt.
Demgegenüber steht jedoch nach wie vor der Fakt, dass sich ein PC schlichtweg besser, sprich einfacher und etwas günstiger nachrüsten lässt: Wer bereit ist, ein paar zusätzliche Euros in den Spielspaß zu investieren, kann dies mit neuen Grafikkarten, größeren Arbeitsspeichern und, und, und mühelos bei der Benutzung eines PCs als Gamingplattform tun und somit den Spielspaß um einiges aufwerten. Das Auftunen einer Standard-Spielekonsole fällt da schon wesentlich komplizierter aus!