Gebrauchte Notebooks kaufen – Was sollte man beachten?


5. Dezember 2013 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein



Der klassische Arbeitsplatzcomputer wird immer mehr vom mobilen Computer verdrängt. Dabei ist das Tablet inzwischen genauso beliebt wie das Notebook. Auf Grund der teilweise noch recht hohen Anschaffungskosten greifen viele Einsteiger anfänglich zu einem gebrauchten Notebook, was auch unter Studenten eine weit verbreitete Vorgehensweise ist. Doch nicht jeder gebrauchte Computer hält das, was der Verkäufer verspricht.

Gebrauchte Computer besser beim gewerblichen Händler kaufen

Der Kauf beim Händler hat den Vorteil, dass das gebrauchte Notebook in der Regel vor dem Angebot einen gründlichen Check in einer hauseigenen Werkstatt durchlaufen hat. Außerdem geben viele Händler auf Gebrauchtware zumindest eine Garantie mit einem halben Jahr Laufzeit, die man bei einem privaten Verkäufer nicht bekommen würde. Hinzu kommt, dass man sich bei einem gewerblichen Händler in der Regel auch darauf verlassen kann, dass man eine gültige Lizenz für das auf dem Notebook installierte Betriebssystem kauft. Diese Händler findet man nicht nur in den typischen An- und Verkaufsgeschäften, sondern auch in Internetshops und Auktionshäusern wie www.ebay.de. Wird ein Betriebssystem zum Notebook mitgeliefert, sollte man sich unbedingt eine Kopie der originalen Rechnung sowie die Backup-Datenträger bzw. die originalen Datenträger mit dem Betriebssystem geben lassen.

Ausstattung vor dem Kauf genau checken

Manchmal kauft sich jemand ein Notebook und stellt dann fest, dass die Leistung doch nicht den eigenen Anforderungen entspricht. Dann wird es oft noch vor dem Ablauf der gesetzlichen Garantie wieder zum Verkauf angeboten. Doch rein auf die Zeitangabe sollte man sich nicht verlassen, sondern den Verkäufer unbedingt fragen, ob er an der Hardware etwas verändert hat. Das würde nämlich bedeuten, dass die Herstellergarantie für das Notebook außer Kraft gesetzt worden ist. Einzig für die Aufrüstung von Arbeitsspeicher gibt es Ausnahmen, die aber bei den einzelnen Herstellern variieren.

Die typischen Macken der mobilen Computer

Der Gehäuselüfter gehört bei einem Notebook zu den Bauteilen, die sehr häufig Probleme machen. Vor allem bei Gamern, die den Rechner ständig bis an die Leistungsgrenze auslasten, ist er schnell verschlissen. Die Tastaturen sind für eine hohe Dauerauslastung ebenfalls nur bedingt geeignet. Die winzigen Mechaniken unter den Tasten sind sehr empfindlich und brechen schnell weg. Nicht bei jedem Notebook kann die Tastatur vom Laien ausgetauscht werden. Auch die Scharniere des Displays sollte man möglichst vor dem Kauf einer gründlichen Prüfung unterziehen. Von älteren mobilen Computern mit einem nicht austauschbaren Akku sollte man bei einem Gebrauchtkauf besser Abstand nehmen.