Gut zu wissen: Was ist eigentlich Monitoring?


25. Januar 2013 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Trends



Ein Begriff, der in letzter Zeit in der Computerbranche häufig zu hören ist, ist „Monitoring“. Doch was bedeutet dies eigentlich? Monitoring, englisch für „Beobachtung, „Kontrolle“ oder Überwachung“, ist ein weitgefasster Begriff, der das Protokollieren bzw. die systemische Erfassung von Vorgängen oder Prozessen mit Hilfe von technischen Hilfsmitteln beschreibt. Dies muss wiederholt und regelmäßig vonstatten gehen, um die Ergebnisse zu vergleichen und so zu analysieren, wie Gegebenheiten verbessert werden können.Doch nicht nur das, Monitoring umfasst auch das steuernde Eingreifen, sobald der gewünschte Verlauf abweicht und zum Beispiel gesetzte Mindest- und Maximalschwellwerte verletzt.

Monitoring ist in den Naturwissenschaften, z.B. durch ein Langzeit-EKG vertreten, aber auch für den technischen Bereich sehr wichtig. Für die IT-Branche gilt: Ob Webcam, Überwachung einer
Kaffeemaschine oder die Erfassung der Raumtemperatur, alles kann durch Monitoring gesteuert werden. Deswegen gehört Monitoring zu einer der wichtigsten Aufgaben und Arbeitsmittel eines Systemadministrators. Explizit zielt Monitoring auf kürzere Reaktionszeiten, auf die Vermeidung/Verringerung von Downtimes (=Stillstand, Ausfall-/Abstellzeit), die Vereinfachung von Arbeitsprozessen, auf eine bessere Ursachenermittlung bei komplexen Problemen, Kostenreduzierung und auf bessere Planbarkeit. Auch ist Monitoring in der Lage, potentielle Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und eine Ausbügelung selbst vorzunehmen oder möglich zu machen.

Heutzutage ein Muss der IT-Branche: Server-Monitoring

Überwacht werden können Computer, Computersysteme und Netzwerke, und zwar sowohl die Hard- als auch die Software. Im Zuge von Green IT ist es sogar möglich, den Stromverbrauch dank Monitoring zu überwachen, um umwelt- und ressourcenschonende Systeme stabil zu halten.
Der Einsatz von Monitoring-Software und -Anbietern eignet sich vor allem bei sehr komplexen und schwer überschaubaren Netzwerken und einzelnen Rechnern, auf denen besonders kritische Anwendungen laufen. Auch für Webauftritte mit hohen Besucherzahlen ist Monitoring unbedingt zu empfehlen. Ein gutes Monitoringprogramm bzw. ein guter -anbieter zeichnet sich dadurch aus, dass das beobachtete System nicht zusätzlich belastet und trotzdem regelmäßig gründlich gecheckt wird. Hier gilt es darauf zu achten, dass die Laufzeit eines Checks so gering wie möglich ist. Die Daten werden grafisch und textuell für den Anwender aufbereitet. Das Monitoring wird meist per Fern-Überwachung getätigt, 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Bei global operierenden Unternehmen ist es dabei sinnvoll, , wenn die Überwachungspunkte an verschiedenen Orten der Erde liegen.

Schnelle Fehlerbeseitigung rund um die Uhr

Falls eine Störung vorliegt, senden Monitoringprogramme an den Systemadministrator eine E-Mail oder SMS, dank der detaillierten Fehlermeldung des Programmes kann dann die Fehlerbehebung schnell durchgeführt werden. Es ist auch möglich, sich mithilfe einer App über iPhone und Android ständig auf den Laufenden zu halten. Die Kombination von Monitoring-Software und Hochverfügbarkeits (HA) -Systemen garantiert dem System, trotz Ausfall von Komponenten den ununterbrochenen Betrieb zu gewährleisten, der in jedem Unternehmen Pflicht sein sollte. Eine gute Monitoring-Software oder Agentur zeichnet aus, das zusätzlich ein Support vorhanden ist, der im Fall der Fälle behilflich sein kann.

Besonders wichtig ist Monitoring im Bereich von Servern. Das Beispiel des Zombie-Spiels „The War Z“ sollte zu denken geben: Weil Hacker angriffen und es zu oft Serverausfälle gab, musste der erfolgreiche Vertrieb des Spiels eingestellt werden. Der Entwickler hatte die Auslastung schlichtweg unterschätzt (Quelle: Westfälische Nachrichten). Server-Monitoring kann aktiv oder passiv betrieben werden. Bei privaten Webseiten oder Firmen, deren Einkommen nicht serverabhängig sind, genügt ein passives Monitoringtool oder eine einfache Dienstleistung einer Agentur. Bei größeren Projekten, bei denen der Server rund um die Uhr zu erreichen sein muss, kann es zu einem Rückgang der Besucherzahlen kommen, wenn stellenweise nicht mehr auf die Website zugegriffen werden kann, weshalb ein aktiver Monitorschutz unbedingt von Nöten ist. Mehr Informationen finden Sie auch beim Server Monitoring von Servercheck24.de.