Ist SEO sinnvoll für jedermann?


8. April 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


SEO wird mit der Masse des Contents immer zeitintensiver

Für die einen ist SEO das Nonplusultra und andere sind der Meinung, dass SEO längst tot ist. Die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte liegen, aber Fakt ist: Wie sollen Suchmaschinen eine Webseite finden, wenn sie nicht optimiert ist und wie gewichten sie die Relevanz der Seite? Aber braucht deshalb wirklich jeder SEO und kann das nicht jeder?

Was ist SEO überhaupt?

Suchmaschinenoptimierung bedeutet, dass eine Website und jeder Inhalt auf dieser Seite, also Content, für Suchmaschinen optimal aufbereitet wird. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. In Anfangszeiten genügte es, wenn ein Konvolut aus Keywörtern im Content oder der Domain auftauchte und dabei spielte es nicht einmal eine Rolle, ob die Aneinanderreihung einen Sinn ergab. Mittlerweile geht das gar nicht mehr. Zu einer Optimierung zählt sogar die Seitenladezeit. Von einer korrekten Rechtschreibung mit sinnvollen Texten, die noch dazu auf keiner anderen Seite auftauchen dürfen oder Linkaufbau ganz zu schweigen und ganz wenige wissen, dass auch die positive Erwähnung von Mitbewerbern belohnt wird. Suchmaschinen suchen nach dem bestmöglichen Informationswert für ihre User und passen ihre Algorithmen laufend an.

Wer braucht SEO und für wen lohnt es sich wirklich?

Im Prinzip jeder, nur nicht in derselben Intensität. Betreibt jemand einen Blog, um aus seinem Leben zu plaudern, führt mangelnde Optimierung lediglich zu Frust, weil die Leser ausbleiben. Dient eine Website aber dazu, etwas zu verkaufen oder ein Unternehmen bekannt zu machen, geht es nicht ohne SEO. Wie soll jemand von den Produkten, Dienstleistungen oder Innovationen erfahren, wenn die Webseite auf Seite 328 in den Suchergebnissen gelistet ist? SEO ist nötig für Webseiten, die mit Kunden und Partnern kommunizieren müssen, um Geld zu verdienen, und das besser als die Mitbewerber.

Unterschied zwischen offpage- und onpage-Optimierung

 

  • Bei der onpage-Optimierung liegt es am Können der Seitenbetreiber selbst, wie weit vorne sie mit den verschiedensten Werkzeugen gelistet werden. Interne Verlinkungen an den richtigen Stellen spielen genauso eine Rolle wie leichte und bedienerfreundliche Navigation oder die Auswahl von Subdomains. Sogenannter unique Content, der legendäre Inhalt, der auf keiner zweiten Seite auftaucht und die Leser mitreißt, ist jedoch nach wie vor der wichtigste Faktor in der SEO. Beim qualitativ hochwertigen Content geht es in erster Linie aber um Leseroptimierung und das bedeutet nichts anderes, als dass Seiteninhalte, Artikel und Newsbeiträge für Leser und nicht für die Suchmaschinen aufbereitet sind. Natürlich aber so aufbereitet, dass die Inhalte von Google & Co gefunden werden. Hier trennt sich übrigens die Spreu vom Weizen – einer guten Website sieht man SEO nicht an.
  • Etwas schwieriger ist die offpage-Optimierung, die sich auf den ersten Blick nicht selbst steuern lässt. Auf den ersten Blick deshalb, weil gute Inhalte auch Einfluss darauf haben, wie viele Backlinks eine Seite erhält und von welchen Webseiten diese kommen. Ebenfalls zur offpage-Optimierung zählt das Besucherverhalten und an dieser Stelle sei gesagt, dass es sehr wohl ein beeinflussbarer Faktor ist. Trockene Fakten, die ein User auf jeder x-beliebigen Webseite findet, führen zum Weiterklicken. Einzig unbeeinflussbar in der offpage-Optimierung sind Ankertext und Linkpositionierung bei Backlinks. Verweist eine andere Webseite am Ende eines Beitrages (womöglich noch am Ende eines mühsam zu lesenden Blablas, das kaum zu Ende gelesen wird) auf Ihre Seite und schreibt „Weitere Informationen finden Sie hier“, ist das nicht nur langweilig für den Leser, sondern wissen die Suchmaschinen nicht, warum Ihre Webseite relevant ist. Aber: Fast jeder Link von Außen ist besser als gar keiner. Fast jeder, da offensichtlich gekaufte Backlinks zur Abstrafung führen.

Fakt ist: SEO braucht Zeit, um zu wirken und jede Agentur, die superschnelle Resultate verspricht, riskiert verärgerte Kunden. Das Team von  http://www.seo-nest.de/ kommuniziert das zum Beispiel ganz transparent auf der ersten Seite und verspricht dabei Top-Platzierungen – wenn Sie Zeit mitbringen.

Wie teuer ist erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung?

Möchten Sie einen Apfelbaum pflanzen, um ab und an ein paar Früchte zu naschen oder einen gewinnbringenden Obstgarten anlegen? Je abhängiger eine Seite von Aufträgen ist, die über die Webseite eingehen, desto mehr sollte investiert werden. Es nützt nämlich wenig, wenn eine Seite laienhaft gepushed wird und dann abstürzt, also schlimmsten Falls aus dem Index verschwindet. Sicher gibt es günstige Anbieter, aber umfangreiches SEO-Wissen erlangt niemand über Nacht oder weil er ein Handbuch liest. Hier eine seriöse Preisauskunft zu geben wäre mehr als unseriös, denn es hängt von mehreren Faktoren ab, wie etwa:

  • dem Unternehmensziel
  • die Dauer der Zusammenarbeit
  • wie viel Content zu optimieren ist

Gutes SEO bringt Kunden, steigert den Umsatz und kann zu schönen Gewinnen führen – SEO’ler sind Partner auf dem Weg zum Erfolg. Gleiches gilt übrigens für die Inhalte, denn je mehr es auf den Mehrwert und Informationen für Leser ankommt (in Form eines Blogs zum Beispiel), desto eher ist journalistisches Handwerkszeug und Erfahrung nötig. Kurios ist hier der Umstand, dass viele Seitenbetreiber zwar bereit sind, für die technische Aufbereitung viel Geld auszugeben, aber anschließend bei den Texten sparen wollen. Was nützt die beste Suchmaschinenoptimierung, wenn an den Lesern vorbeigeschrieben wird?

Kann ich SEO nicht selber machen?

Worauf wollen Sie sich konzentrieren – auf den Erfolg Ihrer Produkte oder Dienstleistungen oder auf die Auffindbarkeit im Netz? Bei kleineren Projekten kann SEO theoretisch selbst angewendet werden und es gilt die Regel: Je weniger man wirtschaftlich von seiner Webseite abhängig ist, desto eher ist SEO selber machbar. Viele unterschätzen hier aber den zeitlichen Aufwand, denn wie bereits ein paar Zeilen weiter oben beschrieben, ändern sich die Algorithmen laufend. Hat man sich nun intensiv eingelesen und werden die ersten Erfolge sichtbar, können sich die Faktoren schon wieder geändert haben. Dazu kommt noch, dass ein gewisses Maß an technischem Verständnis nötig ist. Wer dann noch die Texte selbst schreiben und optimieren will, stößt vermutlich irgendwann an seine persönlichen Grenzen. Für suchmaschinenoptimierten Content mit Mehrwert braucht es journalistische Erfahrung, die sich nicht in einem Wochenendseminar lernen lässt. SEO ist ein großes Ganzes mit vielen Faktoren und je größer die Webseite und das Unternehmen, desto aufwendiger wird es.

Bildquelle: tashatuvango/Bigstock.com