Konfiguration Speedport IP – so gehts


7. August 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Ratgeber


Die Einrichtung der Speedport IP stellt kein großes Hindernis da

Wer einen neuen Router über die Telekom erwirbt hat natürlich ein Interesse daran, dass das Netzwerk in der entsprechenden Geschwindigkeit sehr schnell zur Verfügung steht. Bereits ein kurzer Blick in das Benutzerhandbuch hinterlässt jedoch oftmals mehr Fragen, als es Antworten liefert. Die Rede ist für gewöhnlich über die manuelle Konfiguration des Routers über Speedport IP, doch nicht jeder Anwender ist sich darüber bewusst, was dieses Speedport IP überhaupt ist und wie die manuelle Konfiguration vorgenommen wird.

Der erste Schritt – das Aufrufen von Speedport IP

Eines sei zur Beruhigung gleich vorweg gesagt, die manuelle Konfiguration via Speedport IP ist im Grunde genommen eine sehr benutzerfreundliche und simple Angelegenheit – sofern der Nutzer weiß, wie diese Konfiguration über Speedport IP vorgenommen wird. In ganz einfachen Schritten kann jedoch jeder Techniklaie binnen kürzester Zeit sein neues Netzwerk einrichten und von den Vorteilen des Routers profitieren. Für den Start der Konfiguration wird der Anwender allerdings zwingend seine Zugangsdaten des jeweiligen Internetanbieters benötigen, welche für gewöhnlich in der Auftragsbestätigungzu finden sind und die die wichtigsten Informationen beinhalten.

  1. Um überhaupt erst einmal in das Konfigurationsmenü des Routers zu gelangen sollte der Anwender seinen Rechner hochfahren und den Router an den Computer anschließen. Natürlich sollte der Router auch das Stromnetz angeschlossen werden, damit der Rechner dieses Gerät überhaupt erkennen kann.
  2.  Als nächster Schritt erfolgt die Anwahl des Browsers via Doppelklick der linken Maustaste. Es wird sich nun ein leeres Startseitenbild des jeweiligen Browsers öffnen mit dem Hinweis, dass der Computer keine Internetverbindung herstellen konnte. Diese Mitteilung ist völlig normal und sollte zu keiner Panik führen, da das Netzwerk natürlich noch nicht aufgebaut werden konnte.
  3. In die obere Browserzeile sollte der Nutzer nunmehr entweder die Worte speedport ip oder als Alternative die Zahl 192.168.2.1 eingeben. Diese beiden Varianten öffnen das Konfigurationsmenü Speedport ip auf dem Rechner.
  4. In diesem Menü wird der Nutzer aufgefordert, das Gerätepasswort einzugeben. Dieses Gerätepasswort befindet sich für gewöhnlich auf der Rückseite des Routers. Nach der erfolgreichen Eingabe des Gerätepassworts gelangt der Nutzer in das eigentliche Hauptmenü des Speedport ip Konfigurationsprogramms.

Viele Wege führen zum Ziel – die automatische Einrichtung

In dem Hauptmenü hat der Anwender mehrere Möglichkeiten, den Router entsprechend zu konfigurieren. Es gibt sowohl die manuelle als auch die automatische Konfiguration. Sollte der Anwender zum ersten Mal in seinem Leben einen Router konfigurieren, so empfiehlt sich die automatische Konfiguration, welche in einer sehr benutzerfreundlichen Step-by-step Variation aufgebaut ist. Diese automatische Konfiguration findet sich im Hauptmenü des Speedport ip Hauptmenüs oben links. Anschließend braucht der Nutzer lediglich den Schritten des Programms zu folgen und wird am Ende ein funktionierendes Netzwerk vorfinden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass sämtliche abgeschlossenen Schritte vom Anwender auch wirklich gespeichert werden, da es anderenfalls sehr schnell zu Fehlern kommen kann, die die ganze Arbeit zunichte macht. Mit jedem gespeicherten Schritt gelangt der Nutzer zum nächsten Schritt, welcher letztlich in der funktionierenden Netzwerkverbindung mündet. Sollte dies – wider Erwarten – einmal nicht der Fall sein, so gibt es ein Hilfsprogramm. Mit diesem Hilfsprogramm kann der Anwender sämtliche durchgeführten Schritte noch einmal durchchecken, um auf diese Weise einen eventuellen Fehler zu finden und zu korrigieren.

Ob die automatische oder manuelle Konfiguration genutzt wird, ist jedem User selbst überlassen

Ob die automatische oder manuelle Konfiguration genutzt wird, ist jedem User selbst überlassen

Das manuelle Einrichten des Speedport IP

Es ist natürlich auch möglich, den Router abseits der automatischen Einrichtung zu konfigurieren. Der Anwender braucht hierfür zwingend seine Zugangsdaten seines Internetanbieters, da viele Daten, wie beispielsweise die vorhandene Telefonie via DSL oder den permanenten Online-Status des Routers, eingegeben werden müssen. Die Telefonie-Zugangsdaten werden in dem entsprechenden Feld eingetragen. Bei einer Internet-Telefonie ist es wichtig, dass der Haken bei „immer online“ auf jeden Fall gesetzt wird, da anderenfalls die Telefonie nicht funktionieren würde. Weiterhin muss unter dem Feld „Telefonie einrichten“ der Haken bei „IP basiertem Telefonanschluss“ gesetzt werden. Natürlich sollte der Anwender auch bei dieser Form der manuellen Konfiguration jeden Schritt am Ende speichern, damit die Daten vom Router entsprechend übernommen werden können.

Schutz der Sicherheitseinstellungen

Nachdem das Netzwerk eingerichtet wurde sollte der Anwender die eingerichtete Routerkonfiguration vor fremden Zugriff schützen. Dieser Schritt wird am Effektivsten durch eine Änderung des Gerätepassworts unternommen.

  1. Hierzu muss der Anwender den Menüpunkt „Sicherheit“ aufrufen und anschließend den Unterpunkt „Gerätepasswort“ anwählen.
  2. Nunmehr kann ein neues Gerätepasswort angelegt und gespeichert werden, welches den Anwender beim nächsten Aufruf des Konfigurationsprogramms Speedport IP den Zugang gewährt.

Weiterhin ist es wichtig, dass im Menüpunkt „Sicherheit“ der Unterpunkt „SSID und Verschlüsselung“ aufgerufen wird, um die Sicherheitseinstellungen des WLAN mit einem Passwort zu schützen. Dies verhindet, dass sich fremde Geräte in das Netzwerk des Anwenders einloggen. Unter dem Punkt „WLAN Zugangsbeschränkungen“ kann der Anwender die Anzahl der erlaubten Geräte für das Netzwerk festlegen. Gemäß der aktuellen Gesetzeslage ist jeder Betreiber eines Netzwerkes für die Sicherheit des Netzwerks verantwortlich, so dass die Sicherheitseinstellungen auf jeden Fall zwingend notwendig sind. Es ist im Hauptmenü des Speedport IP nicht nur möglich die Daten zu verschlüsseln, das ganze Netzwerk kann sogar gänzlich versteckt werden, so dass es für andere Anwender schlichtweg nicht sichtbar ist. Auf diese Weise wird  gewährleistet, dass kein Unbefugter mit einem nicht-autorisierten Endgerät den Weg in das Netzwerk des Anwenders findet.

Im Internet haben Sicherheit und Datenschutz oberste Priorität

Im Internet haben Sicherheit und Datenschutz oberste Priorität

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Wenn alle Schritte erledigt wurden kann der Nutzer das Ergebnis seiner Arbeit in dem Punkt „Netzwerk“ unter der Option „Geräteliste“ einsehen. Dort werden alle freigegebenen Geräte, die das Netzwerk nutzen dürfen, übersichtlich auftgelistet und angezeigt. Die Freigabe kann einzelnen Geräten auch wieder entzogen werden. Die wichtigsten Funktionen des WLAN-Routers,  wie die Geschwindigkeit des Netzwerks sowie die ausgewählten Passwörter, können in der „Übersicht“ unter dem Unterpunkt „Status“ aufgerufen werden.

Stets up to date

Im Menü findet sich der Unterpunkt „Laden & Sichern„, der dem Nutzer die Möglichkeit einräumt, die neuesten Firmware-Updates für den Router herunterzuladen. Dieser Schritt ist überaus ratsam, damit der Router auch immer auf dem neusten Stand der Technik bleibt und stets sicher vor Hackerangriffen ist.

Sollte es bei der Einrichtung des Speedport IP seitens des Anwenders unerwartete Probleme geben, so empfiehlt sich auf jeden Fall der Kontakt zu der Service Hotline des jeweiligen Anbieters. Das Servicecenter für technische Fragen ist für gewöhnlich 24 Stunden rund um die Uhr erreichbar und wird bei entsprechenden Problemen sehr schnell und problemlos helfen können. Befolgt der Anwender allerdings diese Anleitung, so sollten Probleme bei der Einrichtung bzw. Konfiguration des Routers eigentlich nicht auftreten.

 

 

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