Native Apps vs. Web Apps v. Mobile Seite


9. März 2017 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein,News,Trends,Wissenswertes


Tablet mobile Apps

Der Trend der mobilen Technologie hat in den letzten Jahren für viele Veränderungen im Bereich der Programmierung, des Designs und des Marketings gesorgt. So viele Menschen wie nie zu vor, nutzen nur noch Tablets und Smartphones, um ihre bevorzugten Webseiten aufzurufen oder Bestellungen im Internet durchzuführen. Das stellte die Entwickler natürlich vor neue Herausforderungen, von denen sie bis vor wenigen Jahren noch keine Ahnung hatten. Wichtig ist bei der Umsetzung vor allem, dass man sich als Unternehmen Gedanken darüber gemacht, für welches Konzept man sich entscheidet. Es geht dabei sowohl um die Bindung zu den eigenen Kunden als auch um die maximale Nutzung der Marketing-Einflüsse. Was sind die Unterschiede der heutigen Methoden?

Was ist der Unterschied der mobilen Ansichten?

Durch die sehr rasche Entwicklung der mobilen Technologie gab es gerade zum Beginn viele Entwicklungen, die dafür sorgen sollten, dass die Besucher möglichst schnell und einfach wieder ihren bisherigen Komfort haben sollten. Allerdings hat sich durch diesen Ansatz schnell eine ganz neue Form der Technologie entwickelt. Heute gibt es die verschiedensten Ansätze, wie die Benutzer von mobilen Geräten am ehesten und am besten auf die Webseiten zugreifen können. Es gibt sowohl für die Designer und Programmierer unterschiedliche Ansätze als auch für jene, die einfach nur die Webseiten nutzen wollen. Hier sind die generellen Unterschiede:

  • Native Apps: Native Applikationen sind einzig und alleine für die mobilen Geräte geschrieben und bieten daher verschiedene und besondere Funktionen, die optimal auf das Gerät ausgerichtet sind.
  • Web Apps: Mit diesen Apps wird die Webseite einfach nur für die Nutzung auf dem Smartphone und Tablet emuliert. Es gibt zwar eine gute Möglichkeit für die Nutzung, es ist aber nicht das Optimum.
  • Mobile Seite: Die mobile Webseite lässt sich mit dem Browser besuchen und führt den Besucher in bekannter Manier über das Angebot im Internet. Es sollte für grundlegende Funktionen ausreichen.

Am Ende geht es also vor allem darum, mit welcher Mischung aus Kosten und Funktionen die Betreiber der Shops, Webseiten und Blogs zufrieden sind, wenn es um die Nutzer von mobilen Geräten geht.

Welche Methode ist für welches Projekt geeignet?

Für die Entscheidung, welche der drei Lösungen für das eigene Projekt im Internet am ehesten zu empfehlen ist, sollte eine Studie in Hinblick auf die Zielgruppe und über das mögliche Marketing erstellt werden. Es geht vor allem darum, wie hoch die Chancen der Besucher mit den entsprechenden Medien sind. Die Entwicklung einer nativen App ist natürlich mit zusätzlichem Aufwand und einer Belastung für das Budget verbunden.

Web Apps und mobile Seiten sind in der heutigen Zeit sehr einfach und sehr schnell umzusetzen, bieten aber nun einmal nicht den Umfang der Funktionen einer eigentlichen App für eines der Systeme. Bei der Kalkulation für die eigenen Projekte wird es also immer wichtiger, die beliebteste Methode der eigenen Zielgruppe zu finden: Projekte mit einer jüngeren Zielgruppe sollten für den Fokus auf eine eigene App beginnen. Für den Rest empfiehlt es sich allerdings, wenigstens eine Alternative für Tablets und Smartphones zur Verfügung zu stellen.

Web-Apps und normale Apps sind kaum aus der immer mobiler werdenen digitalen Welt wegzudenken...

Web-Apps und normale Apps sind kaum aus der immer mobiler werdenden digitalen Welt wegzudenken…

Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden?

Um sich für eine der verschiedenen Methoden zu entscheiden, ist es natürlich hilfreich, die wichtigsten Vor- und Nachteile zu kennen. Diese mögen auf den ersten Blick eindeutig erscheinen. Am Ende geht es aber vor allem um die passende Mischung mit den eigenen Projekten und die Einfachheit bei der Integration in die Pläne. Hier sind die wichtigsten Punkte:

  • Die native App bietet viele Funktionen, ist am Ende aber nur für jene verfügbar, die entweder Android oder iOS haben und bereit sind, die App auch wirklich auf ihrem Handy zu installieren.
  • Mit der Web App gibt es eine gesunde Mischung. Sie bietet einen einfachen Zugriff, aber nicht die Funktionen, die man mit einer eigentlichen App kriegen würde.
  • Durch die mobile Seite wird ganz generell und für jedes Gerät ein Zugang zur Webseite geboten. Dafür ist der Umfang der Funktionen deutlich reduziert.

Auch hier lässt sich wieder sehen, dass es für das moderne Marketing und auch für das Design sehr wichtig zu wissen ist, was die Zielgruppe nutzt und welche Dinge sie sich von der Webseite eines Unternehmens erwünschen. Erst dann kann eine gute Lösung gefunden werden.

Wie verhält es sich in Zukunft und Gegenwart?

Der Trend in Hinblick auf die Nutzung der unterschiedlichen Geräte ist klar zu erkennen: Immer mehr Menschen verzichten auf den Desktop oder den Laptop und nutzen stattdessen die mobilen Geräte. Es ist häufig zu sehen, dass bei den Statistiken die Betriebssysteme der Tablets und der Smartphones dominant erscheinen – ebenso die Auflösungen, wenn man sich einmal die Analytics von beliebten Webseiten ansieht. Das ist kein Wunder, denn eben diese Geräte befinden sich immer noch im Aufschwung und immer mehr Nutzer tauschen diese gegen ihre klassischen Methoden ein, mit denen sie bisher die Seiten im Internet benutzt haben. So ist zumindest der Stand in der heutigen Zeit.

Wie der Ausblick auf die Zukunft aussieht, lässt sich nicht wirklich sagen. Die Apps werden mit Sicherheit in den nächsten Monaten und Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Tablets und Smartphones werden für viele Menschen zu einem Standard und bieten dank der Bequemlichkeit auch für diese an. Allerdings werden natürlich nicht alle Menschen gänzlich auf ihren PC verzichten.

Nicht alle werden Zugriff zu einer App erhalten, daher gilt es bei der eigenen Entwicklung der Webseite abzuwägen, woher die Kunden kommen und welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen sollten. Allerdings ist es wichtig, dass alle Arten von Nutzern einen guten und umfangreichen Zugriff auf die eigenen Projekte im Internet erhalten.

Macht eine normale Webseite in der heutigen Zeit noch Sinn?

So sehr die Apps in der letzten Zeit auch ihren Siegeszug begonnen haben – es darf nicht unterschätzt werden, wie viele Menschen weiterhin sehr gerne und sehr intensiv ihren eigenen PC nutzen. Sie wollen das ganz normale Erlebnis im Browser haben und werden daher auch weiterhin darauf achten, dass das Design eines Shops, einer Webseite oder eines Blogs ihren Ansprüchen genügt.

Es macht also durchaus weiterhin Sinn, sich ein gutes Design im Sinne der Nutzer für den Computer oder Laptop zu überlegen. Wichtig ist vor allem, dass man sich für eine Lösung bei den mobilen Nutzern entscheidet. Ob dies nun Apps sein müssen oder andere Lösungen ist dabei nicht einmal wichtig – es geht nur darum, dass man sich auf den Bedarf der modernen Zeit einstellt, um die maximale Zahl an Besuchern und somit möglichen Kunden für das eigene Projekt im Netz zu gewinnen.

 

Bildquelle:

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