PDA

Das Smartphone hat als internetfähige Weiterentwicklung des Handys längst Einzug in unser tägliches Leben genommen:

Personal Digital Assistant (PDA)

Personal Digital Assistant (PDA)

Es wird immer mehr zum Computerersatz und dient längst nicht mehr als reines Telefon. Zentrales Merkmal eines Smartphones ist das berührungsempfindliche Display.

Das Smartphone ist die Weiterentwicklung des PDAs, einem tragbarer Kleinstcomputer, der in erster Linie der Verwaltung persönlicher Daten dient und gegenüber Konkurrenzprodukten wie Smartphones Nachteile, aber auch einige Vorteile aufweist.

PDA bedeutet Personal Digital Assistent, auf Deutsch Persönlicher Digitaler Assistent. Es handelt sich dabei um einen tragbaren Kleinstcomputer, dessen Einsatzgebiet schwerpunktmäßig bei der Verwaltung persönlicher Daten wie Terminen, Aufgaben, Adressen usw. liegt. Die Bedienung eines PDA erfolgt über ein LCD, viele Geräte verfügen auch über eine Handschrifterkennung. Die o.g., typischen Anwendungen eines Personal Digital Assistent werden auch als PIM-Software bezeichnet (PIM steht für Personal Information Manager) und sind bei allen PDA-Modellen standardmäßig dabei. Ein Großteil der neueren PDAs eignet sich aber auch für die Nutzung von Office-Anwendungen wie beispielsweise Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation. Außerdem bieten moderne Geräte Multimedia-Funktionen wie einen integrierten MP3-Player, ein Diktiergerät, die Möglichkeit der Wiedergabe von Videos sowie Spiele. Ein weiteres häufiges Anwendungsgebiet eines PDA ist die mobile Datenerfassung. In diesem Zusammenhang ist auch die Möglichkeit der Synchronisierung der Daten eines PDA mit dem PC erwähnenswert (s.u.).
Der Nachteil eines PDA im Vergleich zu konkurrierenden Geräten wie beispielsweise Smartphones ist, dass die Persönlichen Digitalen Assistenten über keine Internetverbindung verfügen. Dies führt auch dazu, dass neue Software erst mit einem PC oder Smartphone aus dem Internet heruntergeladen und anschließend beispielsweise über USB auf den PDA überspielt werden muss. Außerdem sind Smartphones auch Telefone, während PDAs diese Funktion nicht bieten. Der Vorteil eines modernen Digital Personal Assistent ist aber, dass er sehr gut mit einem PC synchronisiert werden kann, ein Datenabgleich also sehr einfach durchgeführt werden kann. Hierfür wird spezielle Software wie beispielsweise ActiveSync oder HotSync verwendet.
Die technische Seite moderner PDAs sieht so aus, dass sie ein Betriebssystem benutzen, das wie alle Anwendungsdaten auch in einem RAM gespeichert ist. Diese Speicherform hat den Nachteil, dass die gespeicherten Daten verloren sind, wenn das Gerät ausgeschaltet wird oder dr Akku entladen ist. Deshalb verfügen aktuelle PDAs über eine zusätzliche Sicherungsbatterie, die den RAM weiter mit Strom versorgt, wenn der Hauptakku leer ist. Darüber hinaus sind in modernen Geräten auch ROMs oder Steckplätze für Speicherkarten zum Sichern der Daten verbaut.