Responsive Design im eMailmarketing


17. Dezember 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Trends


eMailmarketing bleibt wichtig!

Im Bereich des Online-Marketings stellt das eMailmarketing für Unternehmen und Marken nach wie vor nicht nur eine stabile Größe dar, dieses Segment ist in den letzten Jahren sogar gewachsen. So belegt eine dazu erstellte Statistik eine steigende Nutzung des E-Mail-Newsletters. Im Jahr 2013 waren es bereits über 22 Millionen Abonnenten, die die Inhalte der von Firmen zugesandten E-Mails nutzten, um sich zu informieren und natürlich auch, um bei Angeboten zu zugreifen.

Modernes eMailmarketing

Das eMailmarketing ist eine Disziplin des Direktmarketing und wird nicht nur von im Internet vertretenen Firmen genutzt, um Kundenpflege zu betreiben.
Grundsätzlich können hierbei zwei unterschiedliche Herangehensweisen festgestellt werden.
Einmal das eMailmarketing in Form der one-to-one-Kommunikation. Dabei wird gezielt eine E-Mail an eine bestimmte Person gesandt.
Zum anderen die Form der one-to-many-Kommunikation, wobei eine E-Mail an eine Vielzahl von Personen gesendet wird.

Genau diese Art des eMailmarketing sorgte in der Vergangenheit für einigen Ärger, der unter dem Begriff Spam-Mails bekannt wurde und bei vielen Nutzern von E-Mail-Accounts für Frust und Ärger sorgten. Letztlich nahm das Ganze überhand und im Jahr 2007 beschloss die deutsche Bundesregierung ein Gesetz, das sogenannte Spam-Mails als Ordnungswidrigkeiten anzusehen und auch zu bestrafen sind. Heute unterliegen die in Deutschland wie auch großen Teilen Europas ansässigen Unternehmen einem Regelwerk, das im Laufe der Jahre erweitert wurde und sicherstellt, das ein korrektes eMailmarketing nur im Einverständnis mit dem Empfänger erfolgt. Das hat sich in den letzten Jahren in den Accounts der Nutzer mehr als positiv bemerkbar gemacht. Wenn heute noch Spam-Mails auftauchen, so stammen sie zu 99 % aus Ländern, die über keine entsprechende Gesetzgebung und Selbstverpflichtung verfügen.

eMailmarketing als Bestandteil des gesamten Marketing

Das moderne eMailmarketing ist immer in einen globalen Marketingplan eingebunden und bedarf einer sorgfältigen Planung, wenn es zum Erfolg führen soll. Immerhin gibt es keine andere Werbeform, mit Ausnahme des wesentlich kostenaufwendigeren Direktmarketing im Offline-Handel, in der so gezielt eine Kundengruppe angesprochen werden kann. Dementsprechend verzeichnet eine erfolgreiche eMailmarketing-Kampagne einen hohen Rücklauf.
Die Basis für die eMail-Kampagne stellt in der Regel eine entsprechende Software dar, mit deren Hilfe Newsletter erstellt und die Adressaten implementiert werden. In der Konzeption und der Planung sind es verschiedene Leitfragen, die es zu beantworten gilt, so unter anderem:

  • Die vorgesehene Zielgruppe
  • Reichweite
  • Ist die Datenerhebung abgeschlossen?
  • Zielsetzung
  • Messung der Ergebnisse

Der Vorteil des eMailmarketing nach modernen Gesichtspunkten ist natürlich auch darin zu sehen, dass durch die vorhandenen Daten zu den Kunden über vorhergehende Käufe oder dem Interesse an bestimmten Artikeln eine sehr genaue Zielgruppenselektion vorgenommen werden kann. Das wiederum erlaubt eine minimale Streuung. Aber auch in einer spezifizierten Zielgruppe bestehen bezüglich des Interesses unterschiedliche Charaktere. Um hier eine Verfeinerung vorzunehmen, können sogenannte Split-Tests durchgeführt werden. So etwa durch das Versenden einer E-Mail mit unterschiedlichen Betreffzeilen. Über die entsprechenden Analysetools und den darin vermerkten Klickraten nach der Test-Kampagne können die Kunden in Ihren Vorlieben weiter selektiert und die Angebote in den Newslettern entsprechend optimiert werden.
eMailmarketing bleibt wichtig!

 

Was muss noch im eMailmarketing berücksichtigt werden?

Neben dem Split-Test bietet sich ebenso ein Spam-Test an, denn selbst der bestgemachte Newsletter bringt nicht viel, wenn er umgehend im Spam-Ordner des Kunden verschwindet.

Das responsive Design ist nicht nur bei Webseiten von Bedeutung, sondern ebenso im eMailmarketing. Dieser Begriff beinhaltet die optimale Darstellung des Newsletters oder der Email zum einen auf unterschiedlichen E-Mail-Clients wie Outlook oder Thunderbird und zum anderen auf den unterschiedlichen Ausgabegeräten.
Das erfordert in der Erstellung der Mail je nach Inhalt entsprechende Webstandards wie CSS3, HTML5 und auch JavaScript.

Gerade in den letzten Jahren hat das responsive Design zunehmend an Bedeutung gewonnen, da die noch im vergangenen Jahrzehnt gültige Aufteilung zwischen Laptop und PC und damit Größenordnungen von etwa 12 bis 24 Zoll bei den Monitoren einer wesentlich differenzierteren Bandbreite Platz machen musste. Tablets und Smartphones haben den Markt gründlich aufgemischt und Spielen heute eine bedeutende Rolle auch im eMailmarketing. Gut ein Drittel aller E-Mails werden auf Endgeräten geöffnet, die Displays in der Größenordnung von 4 bis 10 Zoll besitzen. Dabei haben sich auch viele Tools auf den Markt, die hier unterstützend wirken und den Prozess verbessen können.

Nicht zu früh und nicht zu spät

Letztlich bleibt noch, wenn alle Vorgaben und Zielsetzungen so weit umgesetzt sind, die Frage nach dem richtigen des Newsletters. Ein E-Mail-Account funktioniert wie ein Briefkasten und derjenige, der ihn öffnet, nimmt eine Sortierung in wichtig und unwichtig vor und diese Sortierung hängt sehr von der augenblicklichen Form des E-Mail-Lesers ab. Im B2B zeigt sich, das die Morgenstunden von 9 bis 12 Uhr das beste Feedback erzeugen. Im privaten Bereich sieht dies völlig anders aus, da hier der richtige Versandzeitpunkt von einer Vielzahl Faktoren abhängig ist.
Ein guter Anhaltspunkt könnte der Familienstand des Adressaten sein. Singles besitzen ein völlig anderes Abendprogramm wie Paare oder Familien mit Kindern. Auf jeden Fall sollte hier der E-Mail-Versand nicht zu früh erfolgen, erst etwa ab 16 Uhr, um nicht in den über den Tag eingetroffenen E-Mails privater Natur unterzugehen. Aber auch nicht zu spät. So sollte ein Newsletter nicht nach 21 Uhr versandt werden, da die Aufmerksamkeit mit zunehmender Müdigkeit nachlässt und die E-Mail in der Menge der über Nacht gesendeten weiteren E-Mails anderer Versender untergeht, wenn der Empfänger sie nicht am Abend zuvor öffnet.

 

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