Was sind die besten Bildbearbeitungsprogramme?


10. Dezember 2012 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Ratgeber



In Zeiten der digitalen Kameras werden Bildbearbeitungsprogramme immer wichtiger. Viele Fotos sind schön, haben aber kleine technische Mängel, die oftmals mit einem Bildbearbeitungsprogramm ohne viel Aufwand ausgebügelt werden können. Andere Fotos wirken mit einer ansprechenden Nachbearbeitung ganz anders und vielfach spektakulärer. Für viele Menschen ist die Bildbearbeitung aber auch ein echtes Hobby und es können atemberaubende Kunstwerke entstehen. Für all diese Zwecke wird ein Bildbearbeitungsprogramm benötigt, aber welches ist geeignet?

Kostenpflichtige Programme

Das bekannteste Bildbearbeitungsprogramm ist wohl Photoshop und es gehört gleichzeitig auch zu den teuren Bildbearbeitungsprogrammen. Dieses professionelle Programm ist als Maß der Dinge anzusehen, wenn es um Programme für die Bildbearbeitung geht. Es bietet alle Möglichkeiten, die sich Profis und ambitionierte Amateure wünschen. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass ein Anfänger sich zunächst gründlich einarbeiten muss, denn die Fülle an Funktionen verlangt einiges an Basiswissen und Hingabe. Ist dies allerdings mithilfe von Handbüchern und Tutorials geschafft, gibt es kein Programm, das Photoshop das Wasser reichen kann. Als abgespeckte Version ist Photoshop Elements im Amateurbereich ein weiteres tolles Bildbearbeitungsprogramm. Das Programm ist wesentlich günstiger als die professionelle Version, bietet dafür weniger Funktionen, die aber für den privaten Gebrauch für die meisten Fotografen genügen sollten. Wichtig zu beachten ist, dass alle hochklassigen Bildbearbeitungsprogramme für einwandfreies Arbeiten einen guten Rechner mit schnellen Prozessoren und entsprechend großem Arbeitsspeicher benötigen.

Kostenlose Programme

Ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm kann heutzutage schon ähnliche Funktionen und Möglichkeiten aufweisen wie ein kostenpflichtiges und es dem Nutzer sehr einfach machen, sein ganz persönliches, ideales Fotoalbum erstellen zu können. Hier kommt es auf die richtige Wahl an. Ein überaus umfangreiches, kostenloses Bildbearbeitungsprogramm ist Gimp. Auch hier ist eine Einarbeitungszeit sinnvoll, damit die Möglichkeiten ausgeschöpft werden können. Ein Handbuch ist im Internet ebenfalls kostenlos erhältlich sowie viele Tutorials für bestimmte Bereiche oder Probleme. Auch dieses Programm benötigt einen möglichst aktuellen Rechner, damit alle Funktionen flüssig laufen. Bilder können auch online direkt im Browser beispielsweise unter www.pixlr.com bearbeitet werden, hier gilt es aber zu beachten, dass der Fortschritt immer gespeichert werden muss und der „Zurück“-Pfeil des Browsers nicht betätigt werden darf, ansonsten verschwindet die Bearbeitung unwiederbringlich. Weniger umfangreiche Bildbearbeitungsprogramme sind beispielsweise Programme wie Picasa von Google, die zusätzlich noch die Bilder auf einem Rechner ordnen und viele automatische Funktionen bereitstellen. Ein solches Bildbearbeitungsprogramm erwartet vom Benutzer wesentlich weniger Einsatz, ist leicht zu bedienen und bietet schon tolle Funktionen, die für den privaten Bereich in vielen Fällen schon ausreichen.