Welche Technik steckt in einem Computer?


14. März 2013 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein



Ähnlich wie ein Körper, hat ein heutiger Computer verschiedene Teile, die eine ganz bestimmte Aufgabe erfüllen. Das Nervensystem der Computertechnik ist dabei das so genannte Motherboard. Auf ihm werden alle anderen Komponenten angebracht und es steuert die Zusammenarbeit. Auf dem Motherboard ist auch das BIOS gespeichert. Dieses ist mit dem vegetativen Nervensystem vergleichbar und verwaltet die einzelnen Komponenten der Computertechnik. 

Das Gehirn der Computertechnik ist der Prozessor. Er führt alle nötigen Rechenoperationen aus und ist mit entscheidend für die Geschwindigkeit des PCs. Heutige Computer haben meistens mehrere Prozessoren, um die Rechenleistung zu erhöhen. Auch die Entwicklung der Chips geht rasant voran und die Schaltkreise werden mittlerweile auf atomarer Ebene entworfen.

Der Prozessor entwickelt große Hitze beim Arbeiten, sodass er gekühlt werden muss. In der Regel geschieht dies über einen Ventilator, aber in Extremfällen ist es nötig, die Computertechnik mit einer Wasserkühlung auszustatten.
Eng mit dem Prozessor zusammen arbeitet der Arbeitsspeicher. Der Prozessor braucht ihn, um Daten zwischenzuspeichern.

Für die optischen Reize ist die Grafikkarte verantwortlich. An ihr werden alle Monitore angeschlossen und besonders bei Gaming-PCs ist sie ein entscheidender Bestandteil der Computertechnik. Wenn keine großen Anforderungen an die Grafikkarte gestellt werden, z.B. bei PCs in Büros, ist dieser Teil der Computertechnik oft in das Motherboard integriert. Ähnlich wie die Grafikkarte gibt es auch eine Soundkarte, die für den akustischen Output sorgt. An ihr werden die Lautsprecher oder Kopfhörer angeschlossen.

Die Festplatten sind das Gedächtnis der Computertechnik. Auf ihr werden alle Daten gespeichert, egal ob Programme, Bilder, Videos oder Dokumente. Auch das Betriebssystem, das den PC organisiert, ist auf der Festplatte gespeichert. In manchen Fällen, z.B. bei großen Firmennetzwerken, ist die Festplatte sehr klein und die Daten werden zentral auf einem Server gespeichert. Um diesen zu erreichen und Kontakt zum World Wide Web aufnehmen zu können, benötigt die Computertechnik eine Netzwerkkarte. Entweder wird ein Netzwerkkabel in diese eingesteckt oder sie baut eine Funkverbindung über W-Lan auf.

Aber die Netzwerkkarte ist nicht die einzige Möglichkeit, Daten auf den PC zu übertragen. Die meisten PCs haben ein DVD-Laufwerk und mehrere USB-Anschlüsse. An ihnen lassen sich nahezu alle externen Geräte anschließen, die dann mit der Computertechnik kommunizieren. Sie sind direkt an das Motherboard angeschlossen und bauen eine Verbindung der Computertechnik zu z.B. einer Tastatur oder Webcam auf.

Die gesamte Computertechnik wird vom Netzteil mit Strom aus der Steckdose versorgt. Es ist an das Motherboard angeschlossen, welches den Strom weiter verteilt.
Beim Kauf einzelner Komponenten, sollte immer darauf geachtet werden, dass alle Teile, vom Motherboard über den Prozessor bis zur Soundkarte, gut zusammenarbeiten, um eine optimale Rechenleistung zu erzielen.