Welche Wlan-Verbindung braucht man wirklich?


24. Juni 2013 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Ratgeber



Mittlerweile gibt es jede Menge Wlan-Standards und neue befinden sich bereits in der Entwicklung. Zur Zeit gibt es folgende Standards:

  • IEEE 802.11 (2 Mbit/s)
  • IEEE 802.11a (54 Mbit/s)
  • IEEE 802.11b (11 Mbit/s)
  • IEEE 802.11g (54 Mbit/s)
  • IEEE 802.11g+ (108-125 Mbit/s)
  • IEEE 802.11n (600 Mbit/s)
  • IEEE 802.11ac (1,3 Gbit/s)
  • IEEE 802.11ad (6,7 Gbit/s)

Dabei ist zu beachten, dass sich der 802.11ac und der 802.11ad Standard noch in Vorbereitung befinden. Ein weiterer Fakt, der zu beachten ist, ist dass die Geschwindigkeitsangaben Bruttoangaben sind. In der Realität erreicht man netto meist nur etwa die Hälfte des angegebenen Bruttowerts. Das heißt bei einem 802.11a Wlan erreicht man netto etwa 20–25 Mbit/s, bei einem 802.11n Wlan etwa 100–200 Mbit/s.

Welche Bandbreite sich am besten für einen selbst eignet, hängt davon ab, für welchen Zweck das Wlan eingesetzt werden soll. Für einen PC, der lediglich alleine und nur zum Surfen benutzt wird, reicht meist ein 54 Mbit/s Wlan aus. Damit könnte man bei guter Signalstärke eine DSL-16000-Leitung locker ausreizen. Wer mehrere PCs im Wlan hat, sollte schon etwas mehr Geschwindigkeit zur Verfügung stellen. Möchte man ganz und gar Daten zwischen PCs oder einem Wlan-Drucker oder einer Multimediastation austauschen, sollte die Bandbreite entsprechend höher ausfallen. Zu den neuen Standards, die erheblich mehr Bandbreite bereit stellen, allerdings auch kostspieliger sind, sollten diejenigen greifen, die ein Wlan mit besonders vielen Clients erstellen wollen, wie Universitäten, öffentliche Wlans etc.